Das Projekt


Eine Taschengeldbörse wird in einer erweiterten Perspektive als Servicebrücken zwischen Jugend und Alter verstanden.

 

Wir stellen den Kontakt zwischen älteren und/oder mobilitätseingeschränkten Menschen und Jugendlichen her, die für die nachfragenden Haushalte einfache und gelegentliche Unterstützungsleistungen gegen ein kleines Taschengeld erbringen.

Explizit ausgeschlossen sind originär pflegerische Tätigkeiten sowie alltägliche Haushaltsarbeiten, die zum Aufgabenspektrum von professionellen Dienstleistern oder Pflegepersonal gehören.

 

Zielgruppen

  • zum einen, auf der Angebotsseite, Schülerinnen und Schüler, in der Regel zwischen 15 und 20 Jahren, die die Möglichkeit erhalten ihr Taschengeld aufzubessern
  • zum anderen, auf der Nachfrageseite, ältere und/ oder mobilitätseingeschränkte Menschen, die in ihrer Lebensführung Unterstützung benötigen.


Ziele

Durch nachbarschaftliche Unterstützungsleistungen für Seniorinnen und Senioren sowie für unterstützungsbedürftige Haushalte durch Jugendliche wird der intergenerationale Dialog gefördert und Jugendliche sammeln Erfahrungen im Umgang mit Menschen außerhalb des vertrauten familiären Umfelds.

 

Die Arbeit mit älteren und hilfebedürftigen Menschen kann bei den Jugendlichen und jungen Erwachsenen den Dienst am Menschen als ein Berufsfeld nahe bringen.

Konkret könnte das bedeuten, gezielt den Blick für Berufe im Bereich der Altenhilfe und im Pflegebereich zu öffnen. Ferner zielt "Servicebrücken Jugend-Alter" auch darauf ab, die Berufsorientierung in diesem Bereich zu unterstützen.

 

Als weiteres Projektziel wird angestrebt, alle Jugendliche mit einzubeziehen.

Dementsprechend gilt es, schwer zu erreichende junge Menschen gezielt anzusprechen und für die Taschengeldbörse zu gewinnen. Sie können so Empathie lernen und ein Verständnis dafür entwickeln, was ein sozialer Umgang in einer Gesellschaft bedeutet.

 

Taschengeldbörsen gelingt der Brückenschlag gleich auf mehreren Ebenen:

  • Taschengeldbörsen leisten einen Beitrag zur intergenerativen Begegnung, helfen Vorurteile abzubauen und schaffen ein wechselseitiges Verständnis zwischen den Generationen.
  • Schülerinnen und Schüler erhalten die Möglichkeit ihr Taschengeld aufzubessern und können durch die ausgeübten Tätigkeiten eigene Stärken und Begabungen kennenlernen. Über den Austausch mit hilfesuchenden Menschen erlangen sie Sozialkompetenzen und können hilfreiche Erfahrungen für die zukünftige berufliche Orientierung sammeln.
  • Für ältere und/ oder mobilitätseingeschränkte Menschen tragen Taschengeldbörsen, durch die erbrachten Unterstützungen, zur selbstbestimmten Lebensführung im vertrauten Umfeld bei.

Verantwortlich für die TAB Köln


Herman-Josef Roggendorf  Caritas Köln

Caritasverband für die Stadt Köln e.V.

Hermann-Josef Roggendorf

Leitung Leistungsbereich Netzwerke + Senioren

Geisselstraße 1, 50823 Köln 

0221/56957820

0178/909468

Hermann-Josef.Roggendorf@caritas-koeln.de

Edith Marschall Köln Taschengeldbörse

Projektleitung

Vermittlung zwischen Jugendlichen und Senioren

Edith Marschall

0175/7085252

Taschengeldboerse-Koeln@gmx.de